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Eisbären unterliegen Bietigheim knapp

Veröffentlicht am 03.11.2018

Am Freitagabend mussten sich die Eisbären in der Neuauflage des letztjährigen Finales nach einem engen Spiel trotz der Tore von Marcus Semlow, Lukas Sawicki und Christian Pister mit 3:5 geschlagen geben.

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Das zu Beginn sehr faire Spiel begann temporeich mit Chancen auf beiden Seiten. Doch eine frühe Unterzahl der Eisbären brachte die Eisbären in Rückstand, eine clever gespielte Überzahl der Gastgeber führte zum 0:1 aus Sicht der Eisbären (5.). Beide Teams zeigten einen guten Offensivdrang so dass beide Torhüter vermehrt im Fokus standen, jedoch alle Chancen vereitelten. Kurz vor Drittelende belohnten sich die Eisbären dann jedoch mit dem Tor von Semlow (20.), der zum 1:1 Pausenstand einnetzen konnte.
Auch im zweiten Drittel suchten beide Teams den Weg nach vorne. Während Bietigheim einen sehr guten Spielaufbau zeigte und so immer wieder gefährlich ins Eppelheimer Drittel kam, standen die Eisbären dort jedoch stabil und spätestens bei Jeromy Semtner war jeweils Endstation. Die Eisbären ihrerseits hatten jedoch auch beste Einschusschancen, wobei man mit mehr Präzision durchaus den Führungstreffer auf der Kelle hatte. In der 37. Minute zappelte der Puck sogar im Netz der Steelers, doch das Spiel wurde sekundenbruchteile zuvor bereits unterbrochen, so dass der Treffer nicht zählen sollte. Besser machten es kurz darauf die Gastgeber, die kurz vor Drittelende doch noch in Führung gingen (38.), was aus Sicht der Eisbären zwar ärgerlich, aber nicht ganz unverdient war.
Die richtige Antwort fanden die Eisbären direkt nach Wiederanpfiff, indem Sawicki die Führung erneut egalisieren konnte (42.). Die Freude währte jedoch nur kurz, denn ein clever platzierter Schuss am kurzen Eck brachte Bietigheim wieder in Front (45.). Exakt drei Minuten später zeigte Bietigheim seine individuelle Klasse, als Vostarek mit dem späteren Game-Winning Goal die Führung der Gastgeber sehenswert ausbaute, als er hinter dem Tor die Scheibe auf die Kelle nahm und ins obere Toreck „einhob“. Es drohte nun der bekannte Torreigen des Meisters, der über die Hälfte seiner Saisontore im Schlussabschnitt erzielt hatte. Doch die Eisbären nahmen den Kampf an und kamen ebenfalls schnell durch Pister erneut wieder heran (49.). Doch bevor die Eisbären den möglichen Ausgleich in Erwägung ziehen konnten, volltreckten die Gastgeber erneut zum 5:3 (51.). Unerklärlicherweise brachte der Gastgeber in der Folge plötzlich Härte ins Spiel, die zunächst zu sechs Minuten Überzahl der Eisbären führen sollte, die man jedoch nicht zum erneuten Anschlusstreffer nutzen konnte. Als sich dann in der Vorwärtsbewegung die Steelers zunächst einen Stockschlag an der Eppelheimer Defensive, kurz darauf auch vermeintlich unbeabsichtigt am ECE-Schlussmann Semtner erlaubten, entluden sich die Emotionen. Da sich hieraus jedoch wie schon zu Beginn des Spiels keine Überzahl für die Eisbären ergab, brachte Bietigheim den Sieg über die Zeit, der glücklich, aber nicht unverdient zu bezeichnen ist.
Für die Eisbären gilt es diese Niederlage schnell abzuhaken, denn mit 7 Spielen innerhalb von 3 Wochen steht ab Freitag eine wegweisende Phase der Saison an, bei der man die liegen gelassenen Punkte der bisherigen Saison zurückholen sollte.

Spielfilm:

1 05:27 1:0 PP1 SCB Jirusek M. (Vostarek M., Hilse A.)
1 19:02 1:1 EQ  ECE Semlow M. (Pfenning M.)
2 37:52 2:1 EQ  SCB Jirusek M. (Vostarek M., Hilse A.)
3 41:42 2:2 EQ  ECE Sawicki L. (Bruns M., Artman E.)
3 44:10 3:2 EQ  SCB Jirusek M. (Kolar A., Hilse A.)
3 47:10 4:2 EQ  SCB Vostarek M. (Jirusek M. , Kolar A.)
3 48:36 4:3 EQ  ECE Pister C. (Gottschalk R., Deurig D.)
3 50:21 5:3 EQ  SCB Vostarek M. (Kolar A.)

Strafminuten: 24 – 34

Schüsse aufs Tor: 35 - 27

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